Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.

(Eph.1,18)

Man erlebt es nicht oft, dieses „Leuchten in den Augen“ eines Menschen, aber z.B.dann, enn Kinder das lang ersehnte und erträumte Geschenk bekommen. Es ist für Eltern eine sehr seltene, aber auch unvergleichlich schöne Erfahrung, für eine kurze Zeit dieses Strahlen in den Augen des Kindes zu sehen.Für einen Moment meint man, dem Kind bis tief ins Herz sehen zu können. Man sieht dann nur noch Freude und Erfüllung, die für eine kurze Zeit lang alles andere in den Hintergrund rücken lassen. Bei Erwachsenen sind solche Situationen seltener. Aber auch dann erlebt man häufig eine absolute Begeisterung, eine Begeisterung, die ansteckt, die zuhören lässt, die neugierig macht, absolut überzeugend und authentisch. An solche Erfahrungen wurde ich erinnert,als ich den Monatsspruch für April las. Das wünsche ich uns, dass wir immer wieder – wenigstens für einen kurzen Moment – begreifen, was wir für ein tolles Geschenk mit dieser Hoffnung von Gott erhalten haben. Diese Hoffnung, die wir uns Jahr für Jahr zu Ostern zusprechen, kann niemand
nehmen, kein Mensch, keine Schuld, keine Not, keine Krankheit, keine Krise, ja nicht einmal der Tod. Deshalb haben wir als Christen allen Grund fröhlich und zuversichtlich in die Zukunft zublicken. Und ich wünsche es mir, dass dabei wenigstens etwas von einem „Leuchten in den Augen bis hinein in unsere Herzen“ sichtbar wird – so sichtbar, dass es unseren Mitmenschen auffällt und sie
anregt, über diese Hoffnung nachzudenken und mit uns darüber zu reden.